Amerikanisches und europäisches Roulette

Wenn sie heutzutage Roulette spielen, denken sie wahrscheinlich nicht darüber nach welche Version sie spielen. Es gibt allerdings zwei unterschiedliche Versionen, amerikanisches und europäisches Roulette.

Ursprünglich wurde das Spiel in Frankreich populär und somit war die erste Version, die Aufsehen erregte, europäisches Roulette. Hierbei gibt es Zahlen von eins bis 36 und die Spieler setzen auf diejenige Zahl oder Farbe (Rot oder Schwarz), auf der ihrer Meinung nach die kleine Kugel landen wird. Mit der Zeit erhielt die europäische Version 37 Zahlen (Eins bis 36 und einen Extraplatz für die Null) und auf der anderen Seite des Atlantiks wurde das Spiel bekannt.

Dies führte dazu, dass das Spiel nach Las Vegas kam. Kurz darauf wurde das ameriknische Roulette entwickelt und begann populär zu werden. Amerikanisches Roulette wurde entwickelt, da Casinobesitzer in den USA glaubten, dass die europäische Version schlechter für die Casinos und besser für die Spieler war. Sie wollten dies ändern und passten so das Roulette Rad an. Neben der Null und den Zahlen Eins bis 36 wurde ein Platz für die Doppelnull geschaffen. Das bedeutet, dass die Gewinnchancen von den Spielern mehr auf die Casinos übergingen, was offensichtlich in deren Interesse lag.

Beim amerikanischen Roulette ist das Rad wesentlich feiner, wodurch die Zufälligkeit im gegensatz zum europäischen Rad reduziert wird. Die Änderungen beeinflussten die Chancen ganz erheblich. Wenn sie heute europäisches Roulette spielen hat das Casino einen Hausvorteil von 2,7%, wobei der Vorteil beim amerikanischen Roulette für die Bank wesentlich höher ist, 5,26%. Dadurch ergeben sich deutliche Unterschiede sowohl für die Casinos Spieler als auch für die Spieler.

Das bedeutet, dass sie europäisches Roulette spielen sollten, wenn sie bessere Gewinnchancen suchen. Für schlechtere Gewinnchancen und das Potenzial für größere Gewinne sollten sie amerikanisches Roulette spielen.

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